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UmfeldGeologie
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Die Höhle von Clamouse besitzt drei Hauptebenen, auf denen sich Gänge entwickelt haben : |
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Eine obere Ebene, steinern mit riesigen Sälen, üppig verziert mit großen Tropfsteingebilden, vor allem aus feinen glitzernden weißen Kalzit- und Aragonit-Kristallen, die ihren internationale ruf begründen. |
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Eine Zwischenebene, die heute noch bei Hochwasser manchmal überschwemmt wird und aus einer Vielzahl von Gängen besteht, welche durch Korrosion im dolomitischen Felsgestein ausgehöhlt wurden. Ihre Felswände wirken wie zarte Gebilde aus "steinerner Spitze". Dieser Bereich, in dem sich die ersten Höhlenforscher verirrten, wird das "Labyrinth" genannt.
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Eine untere Ebene, durch die ständig das Wasser des unterirdischen Flusses fließt und dessen Stand je nach Niederschlag schwankt. |
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Diese drei übereinander gelagerten Gangsysteme entsprechen dem Weg, den sich der Fluss Hérault beim Eindringen in den Fels gegraben hat. Sie veranschaulichen die einzelnen Phasen im Aushöhlungsprozess der Schlucht während der letzten Millionen Jahre
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Dieses Foto aus dem Jahre 1907 zeigt ein besonders heftiges Hochwasser, das die Gewalt der Strömung an der Austrittsstelle (Quelltopf) am natürlichen Eingang der Höhle aufzeigt.
Von diesem Hochwasser wurde die Straße unterhalb des Quelltopfes überschwemmt, was im Laufe des 20. Jahrhunderts nur dreimal geschehen ist.
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